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I.. Scheindornraupen
Scheckichte Falter.
Die Raupen dieser Familie sehen Dornraupcn ähnlich; haben aber
anstatt der schaligten Dorne nur fieischigte kegelförmigte mit kurzen Haa
ren besetzte Erhöhungen von ungleicher Zahl, sieben oder neun auf jedem der
mittcrn Ringe , zwo merklichere an den Seiten des Halses. Die gestürzt
hangende Pupe ist vorne fast stumpf, über dem Nucken aber meistens mit
erhobenen Puncten besetzt. Auch die Falter haben mit denen von der vor
hergehenden Familie sehr viel ähnliches ; sind doch immer ohne Silber.
3. as erste paar Füße ist unvollkommen; die Flügel sind ründlicht, oben
röthlichtgelb mit schwarzen, öfter zusammcustcssendcn Puncten und Ner
ven; unten wechseln die untern mit oraniengelbcn und gelbweißcn, schwarz-
pmictirten Querbandern (*) .
stiegen pflegt , zwischen BirgVeilcheN an :
hre sechs Reihen der Rückendorne nebst den
zween langen Halsdornen ließm keinen Zwei«
fel übrig, daß sie zur gegenwärtigen Fami
lie gehöre; von der wir ohnehin vielfältig beob-
achtet haben, daß ihren Arten fast nur die
zarter« Blatter der Himbeerstaude und aller
Veilenarten anständig und meist gleichgü
ltig sind: ihre seltene Gestalt unterschied sie
sehr merklich von andern dergleichen «ms be-
kannten Alten / ihre vollständige Größe war
nur der gegenwärtigen angemessen; und ließ
sie für keine der Unbekannten, dergleichen die
erste allergrößte, und die achte kleine gar zu seltene
sind, halten. Die Raupe, die wir ohne Verwei-
lung einigerweise entworfen haben , verwandelte
sich nach einem paarTagejdie frischePupe aber hat
a s Er schütter» auf der Reise nicht auegehalten.
i. Flo-
(*) In den vorgehenden Familien kamen
zuweilen zwo Faltcrarten vor, die sehrnahl
verwandt, und schwer zu unterscheiden sind;
in der gegenwärtigen sehen sich die meisten unge<
mein ähnlich. Der Ritter Lilllläus hat drey
hier bemerkte Alten bestimmet; Hr. Glos»
froi und Hr. B. R. Scopoli haben nur ei
ne Art, unter dem Namen lüinxia, erkannt,
aber jener vier, dieser gar acht AbtinderUN-
gen angegeben. Um etwas gewisses bestim
men zu können, haben wir getrachtet, eine be
trächtliche Menge dieser Faltet aus den Rau
pen zu erziehen, oder doch sonst zu sammeln.
Wir glaube«, unsre Absicht erreichtlzu haben.
Die Raupen smd sehr verschieden , und än
dern selbst bey jeder Art so merklich ab,
daß man kaum zweifeln sollte , sie würden
Falter von mehr, Arten geben. Die Pu-
pen