Verlagsort: Wien | Erscheinungsjahr: 1775
Signatur: 4 Zool. 13
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10231078-8

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I.. Scheindornraupen


Scheckichte Falter.


Die Raupen dieser Familie sehen Dornraupcn ähnlich; haben aber
anstatt der schaligten Dorne nur fieischigte kegelförmigte mit kurzen Haa­
ren besetzte Erhöhungen von ungleicher Zahl, sieben oder neun auf jedem der
mittcrn Ringe , zwo merklichere an den Seiten des Halses. Die gestürzt­
hangende Pupe ist vorne fast stumpf, über dem Nucken aber meistens mit
erhobenen Puncten besetzt. Auch die Falter haben mit denen von der vor­
hergehenden Familie sehr viel ähnliches ; sind doch immer ohne Silber.
3. as erste paar Füße ist unvollkommen; die Flügel sind ründlicht, oben
röthlichtgelb mit schwarzen, öfter zusammcustcssendcn Puncten und Ner­
ven; unten wechseln die untern mit oraniengelbcn und gelbweißcn, schwarz-
pmictirten Querbandern (*) .


stiegen pflegt , zwischen BirgVeilcheN an :
hre sechs Reihen der Rückendorne nebst den
zween langen Halsdornen ließm keinen Zwei«
fel übrig, daß sie zur gegenwärtigen Fami­
lie gehöre; von der wir ohnehin vielfältig beob-
achtet haben, daß ihren Arten fast nur die
zarter« Blatter der Himbeerstaude und aller
Veilenarten anständig und meist gleichgü­
ltig sind: ihre seltene Gestalt unterschied sie
sehr merklich von andern dergleichen «ms be-
kannten Alten / ihre vollständige Größe war
nur der gegenwärtigen angemessen; und ließ
sie für keine der Unbekannten, dergleichen die
erste allergrößte, und die achte kleine gar zu seltene
sind, halten. Die Raupe, die wir ohne Verwei-
lung einigerweise entworfen haben , verwandelte
sich nach einem paarTagejdie frischePupe aber hat
a s Er schütter» auf der Reise nicht auegehalten.


i. Flo-


(*) In den vorgehenden Familien kamen
zuweilen zwo Faltcrarten vor, die sehrnahl
verwandt, und schwer zu unterscheiden sind;
in der gegenwärtigen sehen sich die meisten unge<
mein ähnlich. Der Ritter Lilllläus hat drey
hier bemerkte Alten bestimmet; Hr. Glos»
froi und Hr. B. R. Scopoli haben nur ei­
ne Art, unter dem Namen lüinxia, erkannt,
aber jener vier, dieser gar acht AbtinderUN-
gen angegeben. Um etwas gewisses bestim­
men zu können, haben wir getrachtet, eine be­
trächtliche Menge dieser Faltet aus den Rau­
pen zu erziehen, oder doch sonst zu sammeln.
Wir glaube«, unsre Absicht erreichtlzu haben.
Die Raupen smd sehr verschieden , und än­
dern selbst bey jeder Art so merklich ab,
daß man kaum zweifeln sollte , sie würden
Falter von mehr, Arten geben. Die Pu-


pen

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