Verlagsort: Hamburg | Erscheinungsjahr: 1861 | Verlag: Meißner
Signatur: 8522572 4 Geneal. 2 d 8522572 4 Geneal. 2 d
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10358335-6

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etwanige spätere Ergänzungen dieser Periode der Familiengeschichte zu reserviren.
Vielleicht erwacht unter den Urenkeln ein eifriger Forschergeist, welcher aus den
Amts- und Pfarrarchiven zu Obernbreith und Umgegend noch manche wissens-
werthe Kunden an's Licht fördert, welche sodann, den sämmtlichen Vettern mit­
geteilt, an dieser Stelle eingetragen werden können.


Den Reigen solcher nachzutragenden Notizen hat der Verfasser selbst zu
eröffnen, mit folgenden Nachrichten, welche ihm erst nach beendigtem Druck der
beiden ersten Bogen dieser Schrift mitgetheilt wurden. Ein im Copiebuch der
Handlung enthaltener Brief des Joh. Lorentz Meyer, d. d. Hamburg den 7. Mai
1745, an seinen Halbbruder Herrn Philipp von Berg zu Kitzingen in Franken,
ist die Quelle dieser Kunden.


Darnach ist Johan Lorentz Meyer's Großvater, der Schultheiß Valentin
Meyer zu Obernbreith, hochbetagt i. J. 1704, verstorben. Er ist wohl possesfionirt
gewesen mit „schönen Gütern", nämlich mit Haus und Hof, Weinbergen, Aeckern
und Wiesen; seine zwei Kinder sind gewesen: der S. 7 erwähnte Peter Meyer
(des Johan Lorentz Vater) und eine Tochter, welche, mit einem Herrn Andreas
Stubenrauch verheirathet, kinderlos gestorben ist. Peter Meyer's älteste Kinder
waren zwei Töchter, deren jüngere vermuthlich frühzeitig verstorben ist, während
die ältere noch später mit ihrem Bruder Johan Lorentz bei dem Nachlaß der Tante
Stubenrauch concurrirt hat. Johan Lorentz Meyer s Mutter, Frau Margaretha,
wieder verehelichte von Berg, ist, gleichzeitig mit ihrem Gatten, Ende April
1745 verstorben. Von den Kindern dieser Ehe (Johan Lorentz Meyers Halb-
geschwistern) lebte Philipp, wie erwähnt, um 1745 zu Kitzingen, während ein
anderer Sohn, Valentin von Berg, sein Glück in Norddeutschland gesucht und
als Rathskellermeister zu Lübeck gefunden hatte. —

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