Ottenstein.
sie Burg - Solmsische Linie, wovon unser erstes
Fragment handelt, war abwechselnd vielen Glücks
und Unglücksfallen unterworfen , und starb nach
zweyhundcrt Jahren aus. Der Ottensteinische Ast hingegen
hat weniger Freuden genossen, und hat kaum hundert Jahre
sich erhalten. Desselben Geschichte wollen wir hier ausführen,
um so mehr , da sich die wenigsten Genealogisten um ihn beküm«
wert, ihn wohl gar ausgelassen, oder doch unrecht abgeleitet ha
ben. Da es aus der Geschichte kündig, daß Grafen Solms zu
Ottenstein in ÄZestphalen gewohnt, haben sich gar einige ver
leiten lassen , dieses zum Stammsitz des ganzen Hauses anzu
nehmen , und vorgegeben , da sie aus Wcstphalen vertrieben
worden , hatten sie sich in die Wetterau geflüchtet , daselbst
angekauft, und das ganze Geschlecht erbauet. ") Wo solcher
Ottenstein gelegen , ist jetzo nicht mehr bekannt, doch soll in
dasiger Gegend noch der Nähme des Solmsischen Landchenö
gebrauchlich seyn.
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