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zu Lehen getragen hatte, im Mannsstamm erloschen
war, erhielt dieses Lehen dem frühern Exspectanz-
briefe vom J. 1313 gemäss das gräfliche Haus Wert
heim.27) Der Bischof Johann von Würzburg (aus dem
Hause Egloffstein) ertheilte (31. Mai 1401) dem Gra
fen Johann den ersten Lehenbrief über die Burg und
Behausung Schweinburg, welche zu des Stifts Kam
meramt gehörte: ferner über die übrigen von Würz
burg lehenbaren Stücke: Burg und Stadt Freudenberg,
die Burg Laudenbach, die Burg Remlingen und das
halbe Dorf Lengfurt: sämmtlich mit allen ihren Zuge
hörungen 28* ). Von Veräusserungen kommt ausser
denen, welche unten noch besonders genannt werden,
vor, dass Graf Johann (Donnerst, nach Pfingsten 1377)
dem Schenk Johannes von Erbach die beiden Vogteyen
Wersau und Höchst in der Herrschaft Breuberg um
1900 Gulden verkaufte. Doch fand später ein Bück
kauf oder Tausch statt, da sie im 15. Jahrhundert
wieder in den Händen von den Wertheimer Grafen
sich finden. Vielleicht, dass die Ansprüche der letz
teren auf einen Theil der Burg Erbach damit ausge
glichen wurden 2!iU).
In Bezug auf Erwerbungen ist Johann's Regie
rung höchst wichtig. Doch ist es zum Theil höchst
schwierig, alle genau nachzuweisen, indem die urkund
lichen Nachrichten nicht vollständig auf uns gekommen
sind. Auch der öftere Verkauf und die häufigen Ver
27) W. U. B. n. LXIV.
28.) W. U. B. n. CX.WI.
281') Stockhausen die lierrsch. Breuberg Urk. n. 95.
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