Das Geschlecht der von der Schulenburg ; 1
Autor / Hrsg.: Danneil, Johann Friedrich
Verlagsort: Salzwedel | Erscheinungsjahr: (1847) | Verlag: Schmidt
Signatur: 10333827 Geneal. 24 m-1 10333827 Geneal. 24 m-1
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10428053-0

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Schulenb. bildet v. Alucnslebcn einen vollständigen Stamm­
baum, in dem er eine ausgestorbene Wernersche Linie
aufstellt, von der wir historisch Nichts wissen. Adolph v.
d. Schul, der ins Jahr 87N gesetzt wird, ist nach ihm der
älteste Schul, und Tafel 2. der Wiener Stammtafeln findet
sich bei ihm schon vollständig. Dabei scheint er denn doch
hie und da, weil er auch Urkunden benutzte, mit seinen Quel­
len ins Gedränge zu kommen, so daß wir z. V. schon bei
ihm den richtigen Stammvater der weißen Linie Bernhard
finden, ob er gleich von ihm Vieles anführt, was als un­
haltbar zu verwerfen ist; auch über die sogenanute französi­
sche Linie spricht er sich ungewiß aus.


18. Ioh. Hübners Genealogische Tabellen.
3. Theil. Taf. 995 — 998. 1728. Querfolio.


Nach einer Notiz bei Nie. Schulze (f. folgende Num­
mer) hat Gottfried Behrendt, v. Alvenslebenschcr Be­
amter zu Gichcnbarleben, eine ausführliche Geschlechtsbeschrci-
bung der Schul, geliefert, uud hat derselbe diese 4 Tafeln
angefertigt und an Hübncr geschickt. Sie enthalten nicht
das ganze Geschlecht der v. d. Schulenb. , sondern nur den
jünger« Hauptzwcig der weißen Linie, so daß die schwarze
Linie von ihrem Stammvater Dietrich an, so wie der ältere
und mittlere Hauptzwcig der weißen Linie von ihren Stamm­
vätern Vusso I. und Bernhard VIII. an, ganz fehlen. Iera«
siuS liegt auch hier ganz zum Grunde, die Tafeln unterschei­
den sich aber wesentlich von denen bei letzterm darin, daß
Icrasius seine genealogische Nachweisung erst mit Werner II.
beginnt und die Personen, welche nach seiner Ansicht vor dieser
Zeit lebten, zwar aufzählt, aber sie nicht in tabellarische Form
bringt, weil, wie er selbst sagt, ihm von den Verwandtschafts­
graden Nichts bekannt sei, daß dagegen in den Hübncrschen
Tafeln alle diese Personen genealogisch eingercihet sind, so
daß also Hübncr die ununterbrochene Reihcfolge bereits mit
11 NN, Icrasius aber erst mit 12NN anfängt; die fabelhaften

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