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5NN Gulden, von deren Zinsen den Studirenden eine Unter»
stiitzung verabreicht werden sollte. Nähere Nachrichten über
diese Stiftung fehlen.
?. Die Stiftungen der Vertha Sophie geb.
von Bartensleben, Wittwe Werners XVII.
auf Betzendorf.
Die Wittwe des Hauptmanns der Altmark Werner
XVII. auf Betzendorf, von der schwarzen Linie, Vertha So»
phie geb. v. Bartensleben aus dem Hause Wolfsburg,
bestimmte in ihrem Testamente 1606, daß die aus dem väter»
lichen Vermögen ihr zukommenden 27,500 Rthlr., welche bei
der Städtekasse belegt waren, zu milden Zwecken verwandt
werden sollten. Sie berechnete das Kapital zu 1625 Rthlr.
Zinsertrag und setzte fest, daß davon folgende Legate ge»
gründet weiden sollten.
35N Rthlr. zum Neuen Armenhause zu Betzendorf; hiervon
sollten bekommen
n) der Richter wegen der Verwaltung 2N Rthlr.
b) der Pfarrherr, die Armen fleißig
mit Gottes Wort zu versorgen 5 -
c) der Caplcm zu demselben Zwecke 5 -
5N Rthlr. zum alten Armenhause daselbst.
1NN Rthlr. dem Armcnhanse zu Tucheim.
106 Rthlr. sollen also vertheilt werden:
der Pfarrer (in Betzendorf?) wegen
Aufsicht über das Armenhaus . . IN <
dem Caplan ebenfalls 16 «
dem Vorsteher IN -
dem Schulmeister 26 «
dem Schulmeister zu Apenburg . . 15 ,
dem Pfarrer zu Betzendorf .... IN
dem Diaconus daselbst IN -
(beide wegen der Leichenpredigten)