Verlagsort: Wien | Erscheinungsjahr: 1775
Signatur: 813582 4 Zool. 13 813582 4 Zool. 13
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10231078-8

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chr Gewicht an, das jedesmal von wenigen Granen ist (*). Wie viele
Ähnlichkeit aber ihre Lebensart nüt jener oer Schmetterlinge, vornehmlich
der Schwärmet/ habe, ist schon oben (IV. Abschn. lV. §. ) eimgermassen
angezeigt; und malt kann es noch genauer aus Tatesby (*^) vernchnun.


iv§. .


Der grosse Schmetterling, der auf dieser Tafel unter dem Vogel,
aus den Blumen der nämlichen Wanze saugend , erscheint , ist ein amerika?
nischer Schwärmer, 8pKinx Viciz Qn. Auch Merian hat diesen Abend­
schmetterling auf ihrer 47. Tafel I. KZ. (Ins. 8urina n.) geschildert. Wenig­
stens


(*) Auch hier finden sich in dem ansehnlichen
Naturalienkabinele des Hofraths Freyh. v.
Buol zwey solche Vögelchen, die merklich
kleiner ftnb^ als das hier aus unserer Sammlung
vorgestellte; ob schonvonde.'nämlichen
Art zu sey» scheinen.


(") „Sie erhalte!' ihre Nahrung (schreibt
„ derselbe ) nach Art derBienen, von Blunen.
„ Sie saugen den Hom'gthau aus denselben mit,
„ tels ihrer Zunge, die ein Röhrchen ist. Sie
„ erhalten sich in der luft durch ein so schnelle,;,
/, so unbemerkliches^ Flattern, daß sie ohne alle
„ Bewegung der Flügel über den Blumen zu
„ schweben scheinen. Sie schwärmen von einer
„ Blume zur andern ; weil sie von diesen allein
„ leben." I. Bande. 65. S. Dieser Na,
turforscher stellt eben dort (6s. Tafel) eine
Alt diese« Vögelchen Crl»<:5ilu3 <2olubri5 5.)


«uf einer Btgnonie oder Trompetenblume
vor, ohne doch eine Ursache davon zu geben.
Wir haben eben diese / hier in den kaiserlichen


Gärten nicht seltene Pflanze (Mßnonia ,»26^
ran« I.,».) mit dem Vogel zu schildern um so
viel mehr gewählct, weil uns der k. k. Hofgärt,
ner Hr. Reichard von der Schot versichert,
daß man dies« Vögelarlen, derer er «inst in
den anttllischen Cyländern eine beträchtliche
Menge auf Kosten weil. Franz des I. gesam­
melt hatte , meist mit dieser Blume fange ;. in­
dem man sie von einer taube mit zwcen An,
gern ausstreckt, und dann des begierig darein
stechenden Vogels Schnabel fest hält. Cates-
by nennt dies« kleinsten Arten Ulmminß.
virclz , bienenartig summende Vögel ;, wie


Reaumür , de Geer und-audere französische
Entomologen die Abendschmetterlinge mit
dem NamenVour6onz , ?2piIIonz- bour6onz oder
Lplnnx. boul6onz belegen. Dem Hrn. Klein
aber heißt eben diese Gattung der Vögel auch
glatterdings Schmetterlinge. Ntan sehe
seine vorder. zur Vögelhistorie, kurzes Wo-


gelverzeichniß , ^ Familie XlV. Ge­
schlecht.


^


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