Verlagsort: Wien | Erscheinungsjahr: 1775
Signatur: 813582 4 Zool. 13 813582 4 Zool. 13
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10231078-8

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kein Zeichen. Ihre Unterseite ist größtenteils taubcnhalsfärbigt mit einem
weißlichten Querbande , und einem kleinen schneeweißen Wmkelzeichcn , das
des Mondfieckchens Stelle zu vertreten scheint. Der Flügel Untenrand ist
nicht so wohl zackicht , als ausgeschweift und stumpf gezahnet.


Die dritte Abänderung, deren Raupen auf Birken lebten, kommt
der zweyten nahe; doch bemerkt man an den Oberfiügeln keinen eigentlichen
Mittelstreif; die zerstreuten länglichtcn Püncrchen sind dunkelbraun; die
Unterseite aller Flügel gegen dem Schultcrwinkel bräunlichtockergclb , sonst
größtentheils, besonders gegen dcm Untenrande, umbra - und olivenbraun,
Der Flügelrand hat ein wenig längere Zahne.


Die vierte Abänderung ist wieder auf der Flügel Oberseite der zwey­
ten gleich; aber auf ihrer Unterseite herrschen nur sehr niedliche oder auch
hohe Farben; und zwar auf der der ober« Flügel fast durchaus eine Pfir-
sichblüthfarbe, auf der der untern größtentheils ein Ionquillengelb; dieses ist
durch ein flachsblüthfarbenes/ bcyderselts von zimmetrothen Strichen be,
schränktes Querband in zween fast gleiche Theile geschieden; zimmetfarbene
zerstreute Strichcherl dampfen auch die gar zu grosse Lebhaftigkeit des Gel­
ben. An des Querbandes oberm Rande ist ein, obschon sehr kleines weißes
Mondfleckchcn, doch deutlich genug zu sehen. Der Flügelrand sieht fast
ganz gerundet aus. Das ganze Thierchen ist nicht einmal halb so groß ,
als von dieser Art manche andere sind. Die Raupe ist diejenige, die wir
auf der Stachelbeerstaude antraffen; sie hatte alle Merkmaale diejer Art,
verwandelte sich aber ohne Mangel des Futters gar bald , ob sie uns schon
noch nicht einmal zur Hälfte ausgewachsen schien.


Die fünfte Abänderung fällt unter den übrigen durch die Völle oder
Stärke ihrer Farben sehr in die Augen; der Grund ist durchaus von einer
sehr lieblichen Fleisch färbe, die doch auf der Oberseite Heller, auf der Unters
seite aber, vornehmlich der Unterstügcl, gewissermasscn voller erscheinet. Auf
dieser Unterseite ist die ganze obere Hälfte und ein Theil der untern hoch ora-
niengelb. Die gewöhnlichen zween Querstriche der Oberfiügel sind von ei­
nem tiefen Nothbraun , das fast ins Schwarze fällt. Der äußere , sonst
immer gerade, ist bcy dieser Spielart wellenförmige ; gleich inner desselben
hat ein dritter breiterer pürpurbrauner ganz die nämliche Richtung, und
diese zween ziehen sich ferner bogenförmige auch über die Unterssügel allzeit in


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