lV. Braunfelsische Linie., lzz
Walrab von Nassau, seinem ehemaligen Reisegefährten, nach
Ungarn, von da er zu Ende des Jahres krank zurück kam.
1664. gab er dem Braunfelsischen Städtlein Leun die
Stadt- und Bürgergerechtigkeit, welche auch der Kaiser con-
firmirte, da es aber nachmals durch den Krieg völlig ver
heeret wurde, und lange wüste gelegen, ist solche wieder An
gegangen. 6)
1670. belehnte er die Schenken von Schweinsburg
Mit Halb - Hermanstein, desgleichen 1678 — 1682. mit dem
Hof in Wohnbach. °)
167z. , als der Marschall von Turenne , den er in
Frankreich kennen lernen, in der Gegend von Braunfels ein
Lager aufgeschlagen, erhielte er für das Schloß und die
Stadt Braunfels eine Sauvegarde unterm zten May
von ihm.
1679. den 9ten Nov. nahm er durch ftinen Rath Wis
senbach die Fuldische Lehn , und 1682. den 7ten Dec. die
Pfälzische, welche er schon 1677. gemuthet, welcher Muchung
aber von der Lichischen Linie widersprochen worden,
1679. erlitte er das Unglück, daß den zosten April
durch ein im Wach- oder Kolterhaus, von zusammengeschüt
teter Asche , die das Holz ergriffen , entstandenes Feuer der
ganze vordere Theil des Braunfelsischen Schlosses, nebst zwey
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