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durch den Tod verhindert, seine Untersuchung nicht in detaillir-
ttr Gestalt dem Publikum übergeben, sondern nur der Habs
burger beiläufig gedacht, da seine Hauptabsicht war, die Ge
nealogie der Zähringer aufzuhellen. Sein Stammbaum bei
der Hauser, deren Trennung er bn den Söhnen des reichen
Guntram findet, reicht bis Herzog Gottfried von Schwa
ben (.j. 709) hinauf. Die Scharfsinnigkeit dieser Arbeit wird
Jedermann anerkennen; ob aber die darin aufgestellten Ansich
ten haltbar sind , unterliegt manchem Zweifel. Es ist bei ihm,
wie bei allen frühem Bearbeitern genealogischer Verhältnisse
des älter« Mittelalters , der Fehler , daß ihre Combinationen
meistens darauf hinausgehen , einzelne sich ungefähr in densel
ben Gegwden wiederholende Namen mit Besitzungen in Verbin
dung zu setzen , welche in späterer Zeit dem Gcschlcchte gehören,
dessen Abstammung man auffinden will. Daß der Sohn Graf
desselben Gaues gewesen sein müsse, den der Vater verwaltet,
oder umgekehrt, ist hierin meistens ein Hauptpunkt. Aber
wie man nicht geneigt sein wird, einer solchen Verbindung alle
und jede Beweiskraft abzusprechen , so wenig wird man auch
auf sie, gleich wie auf einen urkundlichen Beweis, bauen
könnei?.
Da nun Leichtlen sowohl wie Herrgott in ihren Hypothe
sen von dzm Grafen Guntram aufwärts und abwärts die Ge-
schlcchtsreihen aufzustellen streben, beginnen wir gleichfalls un
sere Untersuchungen damit, die Festigkeit dieses Angels ihrer
Systeme nach den zu Gebote stehenden Hilfsmitteln zu prüfen,
und wollen dann an diesen Mann die übrigen Glieder der Fa
milie anreihen.