Das Geschlecht der von der Schulenburg ; 1
Autor / Hrsg.: Danneil, Johann Friedrich ; Hellfeld, Johann August
Verlagsort: Salzwedel | Erscheinungsjahr: (1847) | Verlag: Schmidt
Signatur: Geneal. 24 m-1
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10428053-0

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Das Gericht war in den Händen der S ch u l e n b u r g e. Das­
selbe ging nachher mit dem Kirchlehn an die v. Alvensle«
ben über, die beides 1394 an die Stadt Salzwedel verpfän-
deten, später aber wieder einloseten. Das Patronat ist jetzt
noch bei dem zweiten Gute in Calbe an der Milde. Der
Lehnschulze hatte 3 Stücke freies. Das Landbuch führt außer
den Völcken noch mehrere Personen auf, die Afterlehne von
den Schulenb. aus dem Dorfc hatten, und mehrere Altäre
in Salzwcdel bezogen ebenfalls Pachte daher. Bei der Thei-
lung 1444 fiel der Schulzenhof an die schwarze Linie. Auch
verpfändete diese Linie 1454 und 1496 <) Pachte aus diesem
Dorfe.


6. Kr an gen,
eine wüste Feldmark bei Gr. Ehuden, die noch jetzt den
Namen führt. Im Jahre 1302 stand das Dorf wahrschein­
lich noch; in demselben verlieh Otto, Herzog von Vraun-
schweig- Lüneburg, dem Ritter Werner v. d. Schulenburg
3 Hufen Landes beim Dorfe Krangen, 2) dagegen war es
1469 wenigstens theilweise schon wüst. Mette v. d. Schul,
und ihr Sohn Dietrich verkauften Pachte „in dem Dorpe
vnd velde to Kranghe von des ackers wegen, den
nu tor tiid brütet vnd bcdriuet Gercke tangel«
mann to düdschen Güden." Genau genommen geht
aus der Urkunde nur hervor, daß der Hof, aus dem die
Pachte verkauft wurden, wüst war. Aber aus dem Zusatz:
„aus dem Dorfe" folgt auch noch nicht, daß das Dorf theil­
weise noch stand, der Ausdruck in den Urkunden ist hierin
ungenau, nicht selten wird eine unbestritten wüste Feldmark
noch mit dem Namen Dorf bezeichnet. Die Feldmark ist
zwischen Groß- und Klein - Ehuden , Iahrsau, Ieebel und


I> u. B. Nr. 247. und 355.
2) U. B. Nr. 280.

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