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In den frühesten Zelten befand sich hier ein Schul. Zoll,
der in den ältesten Burgfrieden erwähnt wird, nachher aber
eingegangen sein muß.
Bei der Auseinandersetzung beider Linien 1444 fiel der
Lehnschulzenhof an die schwarze Linie.
Das Torf hatte früher seinen eigenen Pfarrer. Denn
nach einer ungedruckten Urkunde von 1376 verkauften Hein»
rich II. und Heinrich III. Pachte aus Käkelitz an Heinrich,
Perner tho Grieben.
33. Hassel,
Kirchdorf, eine Meile nordöstlich von Stendal. Das Dorf
hatte früher 8 Schock an Gclde von der Feldmark West-
Heeren an die Schul, zu entrichten, die Fritz IV. an Kurs.
Joachim 1306 gegen andere Hebungen vertauschte.
36. Heeren (Wcst,H.),
im Kreise Stendal, 1 Meile südlich von der Kreisstadt. Die
Schulenb. besaßen bis 1506 hier ein Holz und einen Busch,
den Fritz IV. ebenfalls au Kurfürst Joachim tauschweise
überließ.
37. Heiligenfclde,
im Kreise Ostcrburg, 2^ Meilen westlich von der Kreis
stadt. Nur einmal geschieht dieses Dorfes, als theilweisc
Besitzung der Schulenburge Erwähnung. In einem von
Georg VII. angefertigten Inuentarium kommt nämlich fol
gende Stelle vor: „Erbkaufbrief der beiden Menne halber
zu Hilligenfclde, so vom Propst zu Berlin Grn Iacobo Sten
dal« für 2NN Rthlr. durch Lcvin v. d. Schul. Hauptmann
der Altmark gekauft worden. Cölln Middewochs pnst C2nt2w
1562." Wahrscheinlich entäußerte sich die Familie dieses Ve-
sitzthums wieder, da in der Folge dasselbe nicht weiter er
wähnt wird.
38. Horst (Wcndisch-H.),
siehe oben Abschnitt 3. Aftcrlehne b. 13. S. 73.