Das Geschlecht der von der Schulenburg ; 2
Autor / Hrsg.: Danneil, Johann Friedrich
Verlagsort: Salzwedel | Erscheinungsjahr: (1847) | Verlag: Schmidt
Signatur: 10333829 Geneal. 24 m-2 10333829 Geneal. 24 m-2
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10428054-6

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sich selbst „de Olde" nennt, aber er thnt dies nur, um sich
von seinem Neffen zu unterscheiden, der schon damals mün­
dig war. So lange demnach nicht bestimmt urkundliche Anga­
ben nachgewiesen werden können, daß zwei Brüder Namens
Werner, die Heinrichs Söhne waren, zugleich lebten, halten
wir uns für berechtigt, Alles auf eine und dieselbe Person zu
beziehen. Vorläufig lassen wir jedoch diesen Bruder unter
einer besondcrn Bezeichnung als Werner VII. stehen. Nach­
kommen geben ihm die genealogischen Nachrichten nicht.


22.
* Werner VM. Ritter,


auf Betzcndorf und Apenburg.
1411 — 1444.


Heinrichs II. jüngster Sohn, Werner VIII. erscheint
meist in Gesellschaft seines altern Bruders Bernhard in den
Urkunden von 1411 an. Einigemal finden wir ihn in dem
Gefolge des Landesherr«. Dem Kriegsdienste scheint er sich
nicht gewidmet, sondern mehr der Bewirthschaftung der Gü­
ter gelebt zu haben. Gemeinschaftlich mit seinem Bruder
kam er in den Pfandbesitz von Angern und Grxlebcn,
mit seinem Bruder erhielt er das Schloß Dömitz zur
Bewachung, schloß das Bündniß mit den Städten Lü­
neburg und Uelzen, schlichtete den Streit zwischen
beiden Städten Salz Wedel und stellte die Urkunde über
den projcctirtcn Gütcrtausch mit den von d. Knesebeck
aus. Ucber alles dieses ist unter seinem Bruder Bernhard
das Nähere angeführt. Nur Einzelnes ist hier noch nachzu,
holen.


Sein Vater Heinrich hatte dem Kloster Crevese 40
Mark übereignet, damit jährlich zweimal eine Messe für
das Seelenheil seiner Vorfahren gehalten werden könne.
Seine Söhne Bernhard nnd Werner ließen sich 1425

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