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Theil dieser Güter war jedoch auch Lehen der Hrn. von Minzenberg. ')
Tie vormals Kloster Arnsburgischen Güter wurden nach der Aus
hebung dieses Klosters im I. 1803 dem Grasen zu Solms-Rödelheim
übergeben, der noch im Besitze derselben ist. Einige Isenburg-Wäch-
lersbachische Güterstücke wurden ebensalls an Solms-Rödelheim gegen
Güter in Bonstadt vertauscht.
Außer den adligen Familien, welche im 15. Iahrh, an der Gan
erbschaft Staden betheiligt waren, kommen in diesem Gerichte, wie
wir schon gesehen, noch verschiedene andere, dem niedern Adel gehö
rige Geschlechter vor. Die Hrn. von Wickstat scheinen mit dem
oben erwähnten Heinrich von Wickstadt ausgestorben zu sein. Die
von Düdelsheim dagegen hatten später noch 6 Huben zu Nieder-
Florftadt von Isenburg zu Lehen. Nach dem Erlöschen derselben
wurden die Reyprechte von Büdingen und später die Familie
Vinter von Güldenbrunn damit belehnt. Eine Familie, welche
sich von dem Dorse Stamm heim nannte, kommt später nicht mehr
vor, wird also schon srühzeitig ausgestorben sein.') Dagegen be
saßen hier die Hrn. von Craluck eiu Isenburgisches Lehen, welches
während der Sequestration der Grasschaft von Hessen - Darmstadt an
den Vieekanzler vr. Fabrieius verliehen wurde. Später hatten die
Tügel von Carben und nach ihnen die Hrn. von Nückingen
einm Zehnten zu Staden, wo im 17. Iahrh. auch die von Schott
ein Haus mit mehreren Gärten von den Grasen von Isenburg zu
Lehen trugen.
3) Stadt und Schloß Dieburg.
Aus der Mitte des alten Gaues Wettereiba versetzt uns die Ge
schichte der Herrschaft Büdingen, beziehungsweise Ortenberg, in den
Bereich des Wildbanns zur Dreieich, in den Bachgau, einen Untergau
des großen Maingaus, nach der Stadt Dieburg. Sie war der
Hauptort der gleichnamigen Cent, zu welcher noch weiter die Orte:
Münster, Altheim, Hergershausen, Eppertshausen, Svach-
brücken, wahrscheinlich auch Georgenhausen, Zeilhard und
') Nuäeu. III. p. HNO.
') Baur, Hess. Url. X. 526. u, ^oanui», spieil. p. 301.