Publishing place: Stralsund | Year of publication: 1850 | Publishing house: Löffler
Call number: H.sept. 27 r
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10482747-2

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D, Nibelius in seiner unten näher zu erwähnenden Gradual-Disser-
tatio» sagt: er sei, durch große Wohlthatcn seines Königs (Christian)
bereichert, nach Dänemark gegangen und habe in den Jahren 1515
und 47 das dänische Bürgerrecht erhalten '). Anderweitig bekannt
ist, daß er in Dänemark das Gut Birkholm besaß. Als König Chri­
stian III. am I, Januar 1359 starb, bekleidete er die Würde eines
Reichs-Raths ^), Am 4. Juli 1559 war er sciucm Könige bereits in
die Gruft gefolgt, Crst etwa ein Jahr vor seinem Tode, am Iten
Juli 1558, war es ihm gelungen, sich völlig mit Herzog Philipp I.
von Pommern auszusöhnen, denn seit dem Kieler Vertrage hatte sich
wieder vielfältiger Anlaß zu Zwist gesammelt. In einem Streit we­
gen des Holzung-Rechtes in der Stubbenitz hatte Hans Barnetow sich
mit Uebergehung des Herzog!. Hofgerichts sogleich an das Kaiser!,
Kammeigcricht gewendet, von einem ihm gehörigen Katheu zu Bud-
denhageu war der schuldige Landschoß nicht entrichtet, von den bis
zum Kieler Vertrage nachstclligcn ralswicker und reinfelder Hebun­
gen noch keine Rechnung gelegt. Sämmtliche Beschwerden des Her­
zogs versprach Hans Barnekow abzustellen, dagegen empfing er die
Belehnnng mit seinen väterlichen Gütern, und sein Name ward in
dem gesammten Handbrief des Barnekowschen Geschlechts vom I.
151N aufgenommen, der zu dem Ende umgeschrieben ward. Hans
Barnetow hatte sich mit Mette, Tochter des Ritters Johann Ore auf
Gißenfeld, aus einem der vornehmsten dänischen Geschlechter, verhei-
rathet, mit der er vier Söhne, Friedrich, Martin, Johann und Chri­
stian, zeugte, für welche die Mutter nach des Vaters Tode die Vormund­
schaft führte.


Auf welche Weise Hans Barnetow sich mit seinen Brüdern über
die väterlichen Güter verglichen, ist mir nicht bekannt. Von ihnen
hatte sich Jürgen, der bereits 1530 im Dienste des Bischofs von


Verfasser viele, auf die Verhältnisse der roeslilder Güter auf Rügen und die Be­
ziehungen der Familie ». Varnelow zu denselben bezügliche Nachrichten und
Mittheilungen verdankt, beantwortete, so gefällig er sonst war, alles nur auf die
Stellung der V. in Dänemark bezüglichen Fragen gar nicht, »der nur sehr
allgemein.


Danielelvi«».1545et1547obtinuit."


2) ^V««tz>l>alSi> innnumonl» ineäit» II. 1!9l.

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