Publishing place: Stralsund | Year of publication: 1850 | Publishing house: Löffler
Call number: H.sept. 27 r
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10482747-2

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Rocstild stand, bleibend in Dänemark niedergelassen, sich mit Anna,
Tochter des Claus Büllje, verheirath« nnd das Gut Kjcldrup erworben,
war Königl. Hauptmann des Schlosses Aatier (Nkeyr in Iütlaud) und
starb unbeerbt den 15, April l569. Er ward in der Clemenstirche
zu Narhus begraben '), — Joachim ging in die Dienste des Herzogs
Philipp I. von Pommern, ward Herzog!, Stallmeister und dann
Hauptmann zu Camp, Er starb 1581 ohne Erben. Während der
Lebenszeit des Hans bcwirthschaftete er für diesen die Ralswieter
Güter. Naven »rar bereits 1511 verstorben. — Lnüus, der jüngste der
5 Söhne des Marte» Barnetow, ist der Stammvater der Lauter
Linie des Geschlechts; auf ihn werde ich »och im Anhange 2 zurück
kommen.


Für ihre vier Söhne erhielt Mette Ore von König Friedrich!!,
von Dänemark «I. <1. Kopenhagen, den 21, Fcbr, 156 < einen Lehn-
brief über die vom Bisthum Noeskild zu Lehn rührenden Güter nnd
den Bischofs-Roggcn '). Sie ließ die rügenschen Güter durch Petei
Sellsisch verwalten, der zugleich den Bischofs -Roggen einhob. Ein
Auszug seiner Register über den eingenommeneu Bischofs-Rogen, so
wie der übrigen Hebungen der Barnekowen vou Rügen find« sich in
Anlage ?»o. 7.


Während der Minderjährigkeit der Söhne des Hans Barnckow
(den 27. Febr. 1566) wurden die Güter des Klosters Reinfclde in
Pommern vom Könige Friedrich II. nnd dem Abt Joachim von Rein­
fclde den jungen Herzogen von Pommern, Johann Friedrich, Bvgis-
lav, Ernst Ludwig, Barnim und Casimir, Söhnen Philipps !., für
25NW Fl. verkauft. Bis dahiu waren dieselben in ihrem Namen von
der Mutter für das Kloster verwaltet worden.


In vielen Mitgliedern des dänischen Adels regte sich seit der
Reformation ein edler Drang nach Wissenschaft, freilich im Geiste des
16ten Jahrhunderts. Es war die Zeit, in der Tycho Blähe, unter
dem Schutze und mir dem Gelde König Friedrichs II. i» phantastisch
einsamer Weise auf der Insel Hvcen seinen Studien nachhing, sein
Üranienborg (Himmclsburg) und Sticruborg baute uud in welcher
der Ritter Peter O«>, der Bruder der Mette O«, Hans BarnekowS


2) Anlage l>». 6.

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