Publishing place: Brünn | Year of publication: 1867 | Publishing house: In Commission bei A. Nitsch.
Call number: 8292325 4 Geneal. 4 s 8292325 4 Geneal. 4 s
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10358351-5

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wir den egenanten paulein oder sein Erbn ermanen alle jerichlicli virczelm laag vor sand
Merten tag oder virczehn tag hin nach , so sulln seu vns vnsern hof wider ze losen gebn
an chrieg vnd an wider red, löst wir aber ze dem egenanten tag niht , so ist in der nutz
des nächsten chumftigen jars veruallen an wider red , wer aber , daz seu ir phunt niht
lenger peren mochtn noch woltn , so mugn seu den egenanten hof versetzen ainem andern
in alle dem rechtn alz vor geschribn stet. Wir loben in auch den abgenanten hof mit alle
vnd darzu gehört ze scherm vnd ze vreyn vor allem chrieg vnd ansprach gen aller menichleich
vnd richtig machen mit dez lehn herrén liant, von dem er ze lehn ist alz saczes recht
ist vnd dez lande/, recht in Steyr . Taet wir dez nicht , swelchn schadn seu dez nement
uincz Chrisin oder hincz Judn . Ez sei mit polschaft , mit nacbraisen oder swi der schad
genant ist , den ir ains pey seinen trewn gesagn mag an ayd vnd an ander bewerung ,
den selbn schadn mit sampt dem hauptgut sulln wir in alln ablegn vnd widerchern an alln
chrieg vnd wider red . Vnd sulln seu daz habn auf vns vnd auf allem vnserm gut, daz
wir habn . Ob wir vns indert daran vergezzen, so schol seu dez Landez herr in Steyr
oder swer an seiner stat gewaltig ist , wern vnd richten hauptguts vnd Schadens von alle
vnserm gut mit vnserm gutem willn , wo seu darauf weysent oder czaigent , wir sein
lemptig oder tod, vnd daz lob wir in allez stet ze habn mit vnsern trewn an allez geuerd
vnd dez ze vrchund der warhait gebn wir in den prief versigelt mit mein egenants
waithers dez Reczer anhangundem Insigel . Der prief ist gebn nach Christus gepurd Tausent
jar dreu hundert jar darnach in dem vir vnd sechczigistem jar an sand Merten tag.


(Or. Perg. h. Sig.)


LVI1I.


Fridrich von Walsee gibt dem Hertel von Tiefenbach Dietrichsdorf zu Lehen.


Dt. 21. Dzber. 1364.


Ich Fridreich von Waise von Ens vergich mit disem prilf daz ich mit rat vnd
gutem willen meines prüder Hainreichs vnd meiner vettern Rudieins vnd Reinprechts vnd
Fridreichs verliehen han vnd auch verleich mit disem priff vnser dorf ze Dyetreichstorf
pey fürstenveld gelegen vnd alles daz darezue gehört dem erbern chnecht Hertlein von
Tewffenpach vnd allen sein erbn vnd haben daz auch von besundern genaden tan auz
vnserm vrbar wir schullen im auch daz vorgenant dorf schermen vnd waz darezu gehört
als von recht ein herr sein lechen schermen schol mit vrchund diez priffs versigelt mit
meinem anhangunden Insigel zu einer vrchund der warhait . Der priff ist geben nach Christes
gepurd drewezehen hundert iar dar nach in dem vir vnd sechezigstem jar an sand Thomans
tag des heyligen czwelif poten.


(Or. Perg. h. Sig.)

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